ACC hat die Ärztin und Psychotraumatologin Ursula Roderus gebeten, für uns einen Beitrag zu Seelsorge und Beratung traumatisierter Menschen zu schreiben.  Aus dieser Anfrage ist mehr als ein Gastkommentar geworden. Wir stellen Ihnen hier vor, was .

Der Beitrag, den Ursula Roderus für uns geschrieben hat, ist umfänglicher geworden, als ein "Gastkommentar".  Deshalb haben wir den Beitrag als eigenständiges Dokument ausgelagert. Mitglieder von ACC (bitte einloggen) finden den Fachbeitrag hier (-> Interne Dokuemente -> Fachbeiträge). 

Der Auslöser für die Anfrage

Der konkrete Auslöser für die Anfrage war die Beschwerde einer Klientin, dass Sie sich durch die Maßnahmen eines ACC Mitgliedes re-traumatisiert fühlte. Als Verband für Qualitätssicherung nehmen wir solche Beschwerden sehr ernst. Ziel ist nun aber nicht, restriktiv in die Arbeit unserer Mitglieder einzugreifen, sondern vielmehr - ganz entsprechend einem gutem Beratungskonzept - psychoedukativ zu intervenieren oder anders formuliert, aufzuklären, weiterzubilden - aber auch Grenzen des ethisch Vertretbaren in der Arbeit mit Ratsuchenden und Klienten klar zu benennen.

Grundsätzlich gilt:

  • ACC Mitglieder begrenzen sich auf Tätigkeitsfelder, für die sie auch tatsächlich ausgebildet sind.
  • ACC Mitglieder reflektieren ihre Arbeit in Supervision und nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildung teil
  • ACC Mitglieder stellen ihren Tätigkeitsbereich und ihre Qualifikationen wahrheitsgemäß und unmissverständlich dar
  • ACC Mitglieder unterscheiden zwischen seelsorglicher Begleitung, Beratung und Psychotherapie

Der Artikel

Der Fachbeitrag  ist ein Plädoyer für verantwortliche Begleitung von traumatisierten Menschen - ohne therapeutischen (heilkundlichen) Anspruch. Dazu vermttelt der Beitrag relevante Grundinformationen und die implizite Einladung, sich anhand der Literaturliste oder eines Fortbildungsangebotes zum Thema weiter zu bilden.